Bereits bei den rund 20'000 Mobilfunkantennen im Frequenzbereich von ca. 700 Megahertz bis ca. 3'500 Megahertz (3.5 Gigahertz) gibt es keine Entwarnung für hochfrequente elektromagnetische Funkstrahlung.Das ergab anfangs Mai 2025 eine erneute Übersichtsstudie (Review) im Auftrag der WHO. Sie zeigt, dass im Tierversuch nachweislich ein erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken vorliegt. Dies auch bei Strahlungsstärken im
Bereich der schweizerischen Anlagegrenzwerte. Das heisst dass dies Anlagegrenzwerte zu hoch angelegt sind. Aus gesundheitlicher Sicht ist überhaupt nicht klar, was diese noch höherfrequenten elektromagnetischen Strahlen mit den Menschen als komplex dynamisches Wesen machen. Aus medizinischer Sicht finden wir diese Situation untragbar. Zum vorsorglichen Schutz der Bevölkerung müsste die hochfrequente elektromagnetische Funkstrahlung möglichst tief gehalten und unabhängige Studien gefordert werden. So würde dem Vorsorgeprinzip Rechnung getragen. Die Bevölkerung von Leuk wird sonst ungefragt zu «Versuchskaninchen». Für die Satelliteninternetstrahlen im Bereich 18 bis 29 Gigahertz gibt es national und international bisher keine eindeutigen Schutzbestimmungen, keine klaren Gesetze und keine angemessenen Studien.
Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz